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Die Mode der 1920er Jahre in Großbritannien veränderte die Branche

durch Zoey Parker 06 Feb 2020
„Drücken Sie sich durch Mode aus“

In den frühen 1920er Jahren erlebten wir in Großbritannien einen Stilwandel Herrenanzüge

Das wird ein Unauslöschliches hinterlassen Marke in der Herrenmode.

 

 

Tatsächlich ist die heutige formelle Herrenbekleidung nicht nur weitgehend vom Trend der 20er Jahre inspiriert, sondern viele moderne Modeanzüge sind auch nach dem Vorbild der in diesem Jahrzehnt getragenen Anzüge gestaltet.

Vom konservativen Look von Morgenanzügen, schmal geschnittenen Anzügen mit langen grauen oder schwarzen Mänteln, gehen wir zu kürzeren Jacken mit breiten, natürlich geformten Schultern über. Sackanzüge, die mit locker sitzenden, schlichten langen Jacken daherkamen und meist recht schwer und voluminös waren, werden durch modern geschnittene Anzüge aus Wolle oder einer Tweedmischung ersetzt.

 

 

Der Hut war in den 20er Jahren auch ein sehr wichtiger Teil des Aussehens eines Mannes, um zu bestimmen, welcher Klasse er angehörte. Hier ist ein bisschen Geschichte der Herrenhüte

Männer der Oberschicht trugen Zylinder (hohe Hüte mit flacher Krone und breiter Krempe), die erstmals 1793 von George Dunnage, einem Hutmacher aus Middlesex, nach England gebracht wurden und in allen sozialen Schichten beliebt wurden.

Sie wurden dann Teil der Uniformen von Polizisten und Postboten, was ihnen die erste Autoritätskonnotation verlieh, die schließlich dazu führte, dass sie sich zu „einem Symbol städtischer Seriosität“ entwickelten (Prinz Albert hatte großen Einfluss darauf, als er 1890 begann, sie zu tragen).

Der Zylinder galt seit den 20er-Jahren als Symbol für Reichtum und hohen sozialen Status, als Männer nicht ohne ihren Hut ausgingen, da er wichtig war, um Ihre Position in der Gesellschaft zu bestimmen.

Männer aus der Mittelschicht oder solche, deren Situation sich schnell und plötzlich in Reichtum verwandelte, trugen Fedora-Hüte, die vom Gangsterstil inspiriert waren, oder Melonenhüte, die dank Charlie Chaplin sehr beliebt wurden.

 

 

Zum ersten Mal hatten sich die Unterschichten dafür entschieden, ihre Identität durch Mode auszudrücken. Sogar diejenigen, deren plötzliches Glück ihren wirtschaftlichen Status veränderte, zeigten weiterhin die Unterschicht, der sie angehörten. Mode war ein Kanal zur Darstellung sozialer Identität.

Schiebermützen sind heutzutage in allen gesellschaftlichen Kategorien im Einsatz: Wir können sie leicht mit Subkulturen wie Skinhead, Punk und Hip-Hop in Verbindung bringen, aber sie werden auch von Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie David Beckham, Guy Ritchie und sogar dem Prinzen von Wales getragen.

Bereits vor 1600 waren Schiebermützen als Symbol des Nichtadels bekannt. Die Mütze im „Page Boy“-Stil war vor allem bei Männern der Arbeiterklasse weit verbreitet, nachdem sie über fünf Jahrhunderte lang nur der Unterschicht vorbehalten war, und entwickelte sich in den 20er Jahren in England und Irland zu einem Trend bei Jungen aller Schichten.

 

 

Es gibt eine Reihe von Geschichten hinter dem kragenlosen Opa-Hemd und woher es stammt. Wir glauben, dass das Hemd von den Arbeitern, Bauern und Fabrikarbeitern der 1920er und 30er Jahre stammt. Man sagt, dass seither die Arbeiter in diesen Branchen Sie trugen keine Krawatte, weil sie befürchteten, sie könnte in schweren Maschinen stecken bleiben, sie würden den Kragen ihrer Hemden abschneiden. Eine andere Geschichte besagt, dass eine Dame in den USA, bekannt als Hannah Montague, den Kragen des Hemdes ihres Mannes abgeschnitten hat, um es zu waschen, und so wurde der abnehmbare Kragen geboren!

 

 

Wenn man an die Mode und Herrenschuhe der 1920er Jahre denkt, fallen einem als Erstes die Brogues ein. Die modernen Brogues haben ihre Wurzeln in Schottland und Irland und wurden aus ungegerbtem Leder hergestellt. Die moderne Interpretation verbirgt nun das Leder, um es vor Witterungseinflüssen zu schützen auch passend zur Outfitwahl gebräunt. Die Erneuerung der Brogues wurde durch den berühmten Film „Der große Gatsby“, der auf dem Roman basierte, wiederbelebt. Diese Geschichte verlieh den Schuhen Glamour und machte sie zum komplettierten Kleidungsstück für jedes Outfit.

 

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